30. Dezember 2008

Friedensmob in Wien


Aufmarsch der „Friedensbewegung“ in Wien

update: weiterer Bericht auf Die Jüdische


An die 1.000 Personen demonstrierten am 30. Dezember in Wien gegen die angeblichen „Massaker“ in Gaza.

Eine noch überschaubare Schar von Demonstranten setzte sich am Nachmittag vom Wiener Stephansplatz in Bewegung, um sich am Schottentor mit einem weiteren Demonstrationszug zu vereinigen. Die Mehrheit der Demonstranten waren Migranten mit arabischen bzw. muslimischen Hintergrund. Neben palästinensischen Fahnen waren auch zahlreiche Flaggen der antisemitischen und terroristischen Hizbullah sowie türkischer und linker Gruppen (KJÖ, Revolution,…) zu sehen .


Der Friedensmob skandierte u.a. „Kindermörder Israel“, „Intifada“, „Israel – Terrorist“ und den militanten Dschihad-Aufruf „Allah Akbar“. Israel wurde als faschistischer Terrorstaat diffamiert. Die Hamas wurde systematisch als Widerstandsorganisation und demokratisch legitime Vertretung der Palästinenser verharmlost. Auf unzähligen Pappschildern wurden grausame Photos von verletzten Kindern zur Schau gestellt, um eine instrumentalisierte und blinde Empörung zu forcieren. Die Demonstration endete an der US-Botschaft.


Inhaltlich hatte die Demonstration nichts Neues zu bieten als den gewöhnlichen antiimperialistischen Wahnsinn. So rief bspw. die Gruppe Revolution, die vermeintliche Friedenspropaganda zum logischen Ende führend, in einem Flugblatt im Namen der „Antikriegsbewegung“ zu „Aktionen gegen die israelische Militärmaschinerie“ auf. Ziel sei der „organisierte Widerstand“ in Gaza, im Westjordanland und weltweit und die „Niederlage der israelischen Truppen“. Also der Eintritt der Friedensbewegung auf Seiten der Hamas im Krieg gegen den „rassistische[n] Apartheidstaat Israel“.


















Demonstrationszug am Stephansplatz




















Die bekannte Schockstrategie




















Die gelben Fahnen sind von der Hizbullah




















KJÖ ist auch dabei